VERANSTALTUNG

Industrielles Europa

Die Großregion positioniert sich auf strategischen Industriemärkten

ZWEITES TREFFEN ZUR INDUSTRIELLEN ZUSAMMENARBEIT

In einem internationalen Kontext, der von geopolitischen Spannungen, klimatischen Herausforderungen und tiefgreifenden technologischen Veränderungen geprägt ist, steht die Frage der strategischen Autonomie Europas mehr denn je im Mittelpunkt der Prioritäten.

Die Großregion, ein wahres Laboratorium für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, positioniert sich als Schlüsselregion für die Erprobung neuer Industriemodelle, die auf Zusammenarbeit, gemeinsamer Ressourcennutzung und Innovation basieren.

Dieses Treffen bringt führende Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zusammen.

Ihre Beiträge werden die Grundlage für eine ambitionierte Reflexion über die industrielle Zukunft Europas bilden, wobei der Schwerpunkt auf Humankapital, Zusammenarbeit und einer gemeinsamen strategischen Vision liegt.

Freitag, 12. Juni 2026

Von 9:30 bis 14:30 Uhr

logo libramont

Libramont Exhibition & Congres – LEC
Rue des Aubépines 50
6800 Libramont – Belgique

Interventionen nur auf Deutsch und Französisch, mit Simultanübersetzung

Die Interreg-Partnerschaft – R.E.C.I.E.S.*

Die Partnerschaft Interreg – R.E.C.I.E.S.* hat zum Ziel, die öffentlichen und privaten Akteure der Großregion um industrielle Projekte und Programme im Rahmen des Euro Industrial Accelerator zu vereinen.

R.E.C.I.E.S. organisiert das zweite Rendez-Vous am 12. Juni 2026 im LET Libramont und bringt Experten aus Wissenschaft, Industrie und Institutionen zusammen, um sich über Strategien der industriellen Zusammenarbeit auszutauschen, die es ermöglichen, in dieser sich verändernden Landschaft zu navigieren.

* R.E.C.I.E.S. : Netzwerk für industrielle Kooperation im Bereich Umwelt & Soziales

PROGRAMM

Industrielles Europa

Die Großregion positioniert sich auf strategischen Industriemärkten

Vor dem Hintergrund des Wandels der Wertschöpfungsketten, der Energiewende, der Ressourcenknappheit, der Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit und der Erfordernisse der Souveränität bietet dieser Vormittag eine hervorragende Gelegenheit, die Industriemärkte zu verstehen, die die nächsten Jahre prägen werden, und konkrete Kooperationsmöglichkeiten auf Ebene der Großregion zu identifizieren.

Das Ziel ist einfach: von einer gemeinsamen Bestandsaufnahme zu Handlungsansätzen zu gelangen, indem Industrievertreter, Innovationsakteure, Forschungszentren, Institutionen, Regionen und Wirtschaftspartner zu Themen mit großer Tragweite zusammengebracht werden.

Zwei Podiumsdiskussionen bieten die Gelegenheit, die wichtigsten Hebel für Wettbewerbsfähigkeit und industrielle Souveränität zu erörtern.

1. PODIUMDISKUSSION

Industrielle und grenzüberschreitende Valorisierung von Technologien in den Bereichen Werkstoffe, Verfahren und Energie.

Diese erste Podiumsdiskussion befasst sich mit Technologien, die die industrielle Modernisierung, die Dekarbonisierung und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beschleunigen können. Im Rahmen des Austauschs werden insbesondere folgende Themen behandelt:

  • Fortschrittliche Werkstoffe und neue industrielle Verfahren
  • Energietechnologien, darunter Wasserstoff und Energieeffizienz
  • Technologietransfer zwischen Forschung, Innovationsplattformen und Unternehmen
  • Die Umsetzung von Innovationen in konkrete Industrieprojekte
  • Grenzüberschreitende Kooperationen zur Bündelung von Kompetenzen, Ausrüstung und Fachwissen.

Diese Podiumsdiskussion ist besonders nützlich für Unternehmen und Wirtschaftsakteure, die neue technologische Lösungen identifizieren, Zugang zu qualifizierten Partnern erhalten und besser verstehen möchten, wie Kooperationen in der Großregion Projekte beschleunigen können.

2. PODIUMDISKUSSION

Zusammenarbeit und Eigenständigkeit auf den Schlüsselmärkten Cybersicherheit und Verteidigung.

Die zweite Podiumsdiskussion widmet sich zwei Märkten, die für die strategische Autonomie Europas mittlerweile von entscheidender Bedeutung sind: Cybersicherheit und Verteidigung. Dabei werden folgende Themen behandelt:

  • Die Absicherung vernetzter industrieller Systeme
  • Der Schutz von Daten, Infrastrukturen und Lieferketten
  • Dual-Use-Technologien an der Schnittstelle zwischen zivilen und militärischen Anwendungen
  • Industrielle Chancen im Zusammenhang mit den Anforderungen an Sicherheit, Resilienz und Souveränität
  • Mögliche Kooperationen zwischen Unternehmen, Forschungslabors, Institutionen und Grenzregionen.

Diese Themen betreffen unmittelbar Industrieunternehmen, Anbieter technologischer Lösungen, Akteure der Digitalbranche, Forschungszentren und politische Entscheidungsträger. Sie eröffnen neue Perspektiven in Bezug auf Märkte, Partnerschaften, Finanzierung und strategische Positionierung.

Über den Austausch hinaus bietet dieser Vormittag auch Gelegenheit zum Networking.

Er bietet jedem die Möglichkeit, Partner aus Frankreich, Belgien, Luxemburg und Deutschland zu treffen, Synergien zu erkennen, Erfahrungen auszutauschen und zu einer gemeinsamen Dynamik beizutragen, die einer stärkeren, nachhaltigeren und souveräneren europäischen Industrie dient.

ABLAUF UND REFERENTEN

9:00 Uhr
Empfang der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Kaffee und Gebäck.

9:30–10:00 Uhr
Einführung
Mit der bestätigten Teilnahme von:

  • Willy BORSUS, Präsident des Wallonischen Parlaments und Präsident des Interregionalen Parlamentarierrates,
  • Caroline CLEPPERT, Strategische Beraterin im Kabinett des wallonischen Ministerpräsidenten, Adrien Dolimont,
  • Pierre-Frédéric NYST, Präsident des Wirtschafts- und Sozialausschusses der Großregion (WSAGR),
  • Dr. Lesya MATUYUK, Mitglied der Geschäftsleitung und Prokuristin der saaris GmbH,
  • Nicolas SCHMIT, ehemaliger EU-Kommissar und Präsident der FEPS (Foundation for European Progressive Studies).

10:00–11:00 Uhr
Erste Podiumsdiskussion zum Thema – Industrielle und grenzüberschreitende Nutzung von Technologien in den Bereichen Werkstoffe, Verfahren und Energie.
Mit der bestätigten Teilnahme von:

  • Antonin ARNOUX, Standortleiter Emile Huchet bei der Firma Gazel Energie,
  • Frédéric PANIER, Direktor von AKT for Wallonia,
  • Joseph ANNET, Geschäftsführer von Serviplast und Präsident des Clubs der Großunternehmen von AKT-CCI Luxembourg Belge,
  • Oliver LUKSIC, Vertreter des EWIV Großregion Wasserstoff (GRH) und ehemaliger Bundestagsabgeordneter,
  • Arnaud DURBAN, Energieagentur.

11:10–11:25 Uhr
Kaffeepause und Gebäck

11:25–12:30 Uhr
Zweite Podiumsdiskussion zum Thema– Zusammenarbeit und Eigenständigkeit auf den Schlüsselmärkten Cybersicherheit und Verteidigung.
Mit der bestätigten Teilnahme von:

  • Julia MASLOH, Geschäftsführerin der sequire technology GmbH (KI-Cybersicherheit),
  • Régis LHOSTE, Chief Executive Officer, Cyber Detect,
  • Benoît POLETTI, CEO von INCERT GIE (Spezialist für Identity Management und kryptografische Lösungen) sowie Chairman von ICT Luxemburg,
  • Pierre-Yves DEFOSSE, Business Development Officer bei Idelux Développement,
  • Dr. Pascal STROBEL, Director Defense & Security bei der gwSaar GmbH.

12:30 Uhr
Austauschmit den Referentinnen und Referenten sowie Schlusswort
Schlusswortvon Frau Valérie DEBORD, , Präsidentin des C2IME und Erste Vizepräsidentin der Region Grand Est.

12:45 Uhr
Mittagsimbiss mit Networking

Die gesamte Podiumsdiskussion wird von Guy KECKHUT moderiert.

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ANMELDUNG

Die Anmeldung ist jetzt möglich

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Die Ausgabe 2026
des Rendez-vous de la coopération industrielle
wird organisiert von R.E.C.I.E.S.
Der Empfang wird von AKT CCILB übernommen.