Die industrielle Transformation der Großregion, insbesondere in den Schlüsselsektoren Metallurgie, Automobil und Energie, ist von entscheidender Bedeutung, um angesichts der aktuellen Unsicherheiten wieder einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen.

Die Metallindustrie ist in der Region seit jeher stark vertreten und spielt eine entscheidende Rolle bei der Herstellung von Metallprodukten und Industrieanlagen.
Dieser Sektor befindet sich im Wandel und integriert technologische Innovationen, um den Anforderungen der Energiewende gerecht zu werden.
Die Großregion ist Standort von Weltmarktführern und zahlreichen leistungsfähigen KMU, die zur industriellen Dynamik der Gebiete beitragen.

Die Industrie steht vor allem in Schlüsselsektoren vor großen Herausforderungen wie Produktionsrückgängen, Bedrohungen für die Beschäftigung und Zwängen im Zusammenhang mit der Dekarbonisierung.
Sie stellt jedoch auch eine Chance dar, da neue Mobilitätstechnologien und Wertschöpfungsketten entstehen.
Die Akteure des Sektors sind mobilisiert, um diese Chancen zu nutzen und die Zukunft der Automobilbranche in der Großregion zu gestalten.

Auch der Energiesektor steht im Zentrum dieser Transformation.
Die Großregion engagiert sich in Initiativen zur Förderung erneuerbarer Energien, zur Senkung des Energieverbrauchs und zur Dekarbonisierung der Produktion in der Industrie.
Lokale Unternehmen gehen neue Wege, indem sie biobasierte und recycelte Materialien in ihre Produkte einbauen und so zu einem erfolgreichen ökologischen Übergang beitragen.

CEA Grand Est
Metz Technopôle – Bât. Austrasie
5 Rue Marconi 57000 Metz
Interventionen nur auf Deutsch und Französisch, mit Simultanübersetzung
Die Partnerschaft Interreg – R.E.C.I.E.S.*hat zum Ziel, die öffentlichen und privaten Akteure der Großregion um industrielle Projekte und Programme im Rahmen des Euro Industrial Accelerator zu vereinen.
R.E.C.I.E.S. organisiert das erste Rendez-Vous am 23. Mai 2025 im CEA GRAND EST in METZund bringt Experten aus Wissenschaft, Industrie und Institutionen zusammen, um sich über Strategien der industriellen Zusammenarbeit auszutauschen, die es ermöglichen, in dieser sich verändernden Landschaft zu navigieren.
Gemeinsam wollen wir ausloten, wie die Einführung neuer Technologien, die ständige Weiterbildung von Talenten und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit Herausforderungen in Hebel für nachhaltiges Wachstum verwandeln können.
* R.E.C.I.E.S. : Netzwerk für industrielle Kooperation im Bereich Umwelt & Soziales
Sophie LAURENT
CEA
Direktion für Energie / Direction des Programmes Energie
Sébastien WIERTZ
PAUL WÜRTH (SMS Group)
Stellvertretender Vizepräsident.
Geschäftsführer des Paul-Würth-Inkubators in Luxemburg
René MASSON
TRIGO (Aubange, BE)
Direktor für Ingenieurwesen EU.
Präsident des „Club des Grandes Entreprises de la province de Luxembourg“
9.00 Uhr
Empfang Kaffee
9.30 -10.00 Uhr
Nicolas SCHMIT,ehemaliger EU-Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte,
Valérie DEBORD, 1. Vizepräsidentin der Region Grand Est und Präsidentin des C2IME.
10.00 -11.00 Uhr
Metallurgie, Energie und Automobilindustrie: Wettbewerb, Energiekosten und Herausforderungen bei der Umwandlung
Dieser 1. Teil wird sich mit den Herausforderungen und Lösungen für die Metall-, Energie- und Automobilindustrie angesichts des globalen Wettbewerbs und der Umweltprobleme befassen. Die Diskussionen werden sich auf drei Schwerpunkte konzentrieren.
Referenten :Vertreter der Metall- und Stahlindustrie, Automobilhersteller, Energieexperten und wissenschaftliche Experten aus der Großregion
1. Wettbewerbsfähigkeit und kohlenstoffarme Technologien
Wie können Prozesse modernisiert werden, um industrielle Leistung und ökologischen Wandel in Einklang zu bringen ?
2. Übergang zur Elektromobilität
Welche Hebel sollten angesichts der neuen Wertschöpfungsketten und des Drucks auf kritische Materialien aktiviert werden ?
3. Energiestrategie
Welche Energiestrategie sollte verfolgt werden, um eine wettbewerbsfähige Industrie angesichts steigender Energiekosten und der Elektrifizierung der Produktionsprozesse aufrechtzuerhalten ?
11.10 Uhr
Kaffeepause
11.25 -12.30 Uhr
Kompetenzen, Prozesse und Innovation: Auf dem Weg zu einer wettbewerbsfähigen, kohlenstoffarmen Industrie
Im zweiten Teil geht es um die Hebel, die aktiviert werden müssen, um auf der Ebene der Großregion eine zugleich wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie aufzubauen, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Umweltanforderungen und kollektive Dynamik miteinander in Einklang bringen kann ?
Referenten :UIMM Lorraine, Forscher, industrielle Start-ups, Experten für den Energiewandel und fortschrittliche Materialien aus der Großregion.
2. Nachhaltige Industriemodelle
Welche aufstrebenden Modelle verbinden Wettbewerbsfähigkeit, Energieeffizienz und Innovation ?
1. Kompetenzen und Attraktivität
Wie kann man angesichts des industriellen Wandels Talente anziehen, ausbilden und binden ?
3. Öffentliche Unterstützung und Orientierung
Welche politischen Entscheidungen, welche öffentliche Unterstützung und welche öffentlich-private Zusammenarbeit sind erforderlich, um den industriellen Wandel auf grenzüberschreitender Ebene zu beschleunigen ?
12.30 Uhr
Austausch mit den Referenten
12.45 Uhr
Cocktail zum Mittagessen
Ab 14.00 Uhr
BtoB-Austausch
Die Anmeldungen sind geschlossen